TITELBLATT AKTUELL BEGEGNUNGEN HEIM LEISTUNGSHEFT LITERATUR PHILOSOPHIE











UND WIE PLINIUS SAGT (BRIEFE 3,5,10): „KEIN BUCH IST SO SCHLECHT, DASS ES NICHT IN IRGENDEINER HINSICHT NÜTZEN KÖNNTE.“




VIVIANE THEBY: VERSTÄRKER VERSTEHEN. KYNOS, 2010
„Streng genommen zählt Spielen nicht zu den primären Belohnungen. Es muss nämlich gelernt werden. Bei manchen Hunden hat es aber schon den Anschein, als spielen sie einfach von Natur aus gerne. Deshalb steht es unter dieser Überschrift. Die gute Nachricht ist aber, dass man allen Hunden das Spielen wie eine sekundäre Belohnung beibringen kann.“ p.55 (iPhone-Ausgabe)

HANNS HATT & REGINE DEE: NIEMAND RIECHT SO GUT WIE DU. DIE GEHEIMEN BOTSCHAFTEN DER DÜFTE. PIPER, 2010
„Die Topnasen unter den Säugetieren haben die Ratten und die Mäuse mit bis zu 1200 verschiedenen Riechrezeptoren, gefolgt von Hunden und Katzen mit ca. 800 bis 900... Beim Menschen sind nur noch 350 in Benutzung.“ p.37

„So riecht der Atem eines schwer Zuckerkranken nach Äpfeln, weil durch den gestörten Zuckerabbau eine grosse Menge Apfelsäure entsteht.“ p.258

„Lungenkrankheiten und Krebs sind oft von fauligen Dünsten begleitet, hingegen verströmen Typhuspatienten einen überraschend angenehmen Duft nach frischem Brot.“ p.258

JEAN DONALDSON: VERHALTENSFRAGEN. HUNDE IN DER MODERNEN VERHALTENSFORSCHUNG. KYNOS, 2009
„Um das Verhalten eines Hundes nach Ihren Wünschen zu verändern, sollten Sie besser an Einflussnahme anstatt an Dominanz denken.“ p.74

„Kein normal funktionierender Organismus, Hunde inbegriffen, wird ein Spiel spielen, das er nie gewinnt.“ p.92

„Probleme entstehen, wenn das natürliche Verhalten eines Hundes oder das Ventil, das er sich dafür gesucht hat, mit unseren Regeln in Konflikt gerät.“ p.126

„Angst entsteht unglaublich leicht. Der Grund dafür ist: Wenn es in der Natur um Selbstverteidigung geht (was der vorrangige Grund dafür ist, warum es Angst überhaupt gibt), ist ein durch Angst ausgelöster Fehlalarm bei weitem nicht so schlimm für das Lebewesen wie die möglichen Folgen einer unvorsichtigen Handlung. Was bedeutet, dass tendenziell eher ängstliche Tiere mit grösserer Wahrscheinlichkeit überleben und in der natürlichen Auslese diejenigen übertrumpfen, die allzu sorglos sind.“ p.181

„Derzeit gibt es keine Verfahren zur Wesensbeurteilung von Hunden, die den wissenschaftlichen Kriterien zur Zuverlässigkeitsbewertung von Tests standhalten würden.“ p.219

JAMES O´HEARE: DIE DOMINANZTHEORIE BEI HUNDEN. EINE WISSENSCHAFTLICHE BETRACHTUNG. ANIMAL LEARN, 2005
„Die Dominanztheorie begünstigt aggressive und feindselige Beziehungen zwischen Hunden und ihren Besitzern.“ p.56

JAMES O´HEARE: TRENNUNGSANGST BEIM HUND. ANIMAL LEARN, 2004
„Positive Strafe kann bei Hunden mit Trennungsproblemen leicht zu einer Zunahme der Abhängigkeit und Bindung führen. Eigenständiges Verhalten ist ein Ausdruck von Selbstvertrauen. Wenn Sie dieses Selbstvertrauen zerstören, dann zerstören Sie gleichzeitig jede Möglichkeit, eigenständiges Verhalten des Hundes zu fördern und steigern seine Abhängigkeit.“ p.30

JAMES O´HEARE: DAS AGGRESSIONSVERHALTEN DES HUNDES. ANIMAL LEARN, 2004
„Wenn man Ihnen einfach ein fertiges Rezept gibt, was Sie tun sollen, werden Sie unweigerlich in Situationen geraten, in denen das Rezept nicht hilft. Genau solche Situationen stellen den Schönsten Plan auf den Kopf, wenn SIE nicht gelernt haben, den Plan selbst zu erstellen.“ p.8
„Hunde intrigieren nicht hinter unserem Rücken gegen uns und handeln nicht aus purer Böswilligkeit. p.9
„...Kämpfen bringt dem Hund nichts Gutes bei. Wenn Sie also feststellen, dass eine Situation eskaliert oder ein Streit nicht schnell und angemessen beigelegt wird, dann müssen Sie einschreiten.“ p.65
„Wenn der Beissgrad bei Aggression unter Hunden hoch ist, fällt die Prognose schlecht aus, wenn nicht der Kontakt der Hunde untereinander streng kontrolliert oder ganz vermieden werden kann.“ p.124
„Gewalt beginnt dort, wo das Wissen endet.“ p.148
„Mit Kontrolle übernehmen ist gemeint, dass Sie die volle Verantwortung für jedes Risiko übernehmen und die Aggressionsprobleme nicht leugnen, herunterspielen, verschleppen oder fördern.“ p.165
„Sie sollten sich nicht fragen: ‚Was mache ich, wenn mein Hund aggressiv reagiert?‘, sondern vielmehr: ‚Wie kann ich entsprechende Situation rechtzeitig erkennen und verhindern, dass mein Hund eine aggressive Reaktion für notwendig hält?“ p.166
„Wenn Sie die Führungsrolle beanspruchen, hat das nichts damit zu tun, dass Sie Ihren Hund niederdrücken, strafen oder dominieren müssen.“ p.171
„Sie dürfen nicht zulassen, dass anderen Hunden Schaden zugefügt wird, nur damit Ihr Hund genug Sozialkontakte hat.“ p.239

JAMES O´HEARE: DIE NEUROPSYCHOLOGIE DES HUNDES. ANIMAL LEARN, 2009
„Stress, der aversiv wahrgenommen wird, kann auch den Flucht- bzw. Abwehrmechanismus oder aversive Stressreaktionen auslösen.“ p.30

RAY & LORNA COPPINGER: HUNDE. ANIMAL LEARN, 2001
„Ein Experiment zu entwickeln, bei dem man zwei Rassen miteinander vergleichen kann, ist schwer, weil sich dabei eine der beiden immer in der falschen Umwelt befindet.“ p.14
„Kein Alphatier wird versuchen, einem Rudelmitglied etwas beizubringen, schon gar nicht kein ´Stitz´. Dass die Analogie mit dem Wolfsrudel noch immer so weit verbreitet ist und im Hundetraining so häufig verwendet wird, zeigt recht deutlich, wie wenig wir über die Verhaltensentwicklung beim Hund wissen.“ p.117
„Es handelt sich nie um entweder nur Erlernen oder nur Vererbung, sondern immer um beides gleichzeitig.“ p.121
„Grosse Hunde können mehr Fettreserven aufbauen und mehr Körperwärme speichern, weil bei ihnen das Verhältnis von Oberfläche zu Volumen niedriger ist.“ p.140
„Hunde verschaffen sich nämlich über Nase und Zunge Kühlung fürs Gehirn.“ p.183
„Hunde und Kojoten schwitzen über die Ballen der Pfoten. Von sämtlichen Wölfen, die ich untersuchte, konnte das keiner.“ p.186
„Es ist unmöglich, auf ein Verhalten zu selektieren, das einen geeigneten Haushund ergibt, dabei aber gleichzeitig die Form des Arbeitshundes beizubehalten. Dabei fällt der Hund auseinander.“ p.267
„Die gleiche Reduktion der gentischen Vielfalt findet aber auch dann statt, wenn ein Zuchtverein versucht, durch gezielte Selektion Hüftgelenkdysplasie, Retinaatrophie oder eine der anderen sogenannten Erbkrankheiten auszumerzen. Jedes Mal, wenn ein Tier wegen eines genetischen Fehlers eliminiert wird, wird die genetische Vielfalt der abgeschlossenen Population weiter verringert. Schliesslich löscht man nicht nur die fehlerhaften Gene, sondern alle Gene eines Tieres.“ p.272
„Intelligenz ist immer epigenetisch. Intelligenz ist, genauso wie Knochen und Verhalten, eine Anpassung an die Umwelt, in der ein Merkmal sich ausprägt.“ p.336
„Vom Wolf abzustammen heisst nicht, ein Wolf sein.“ p.358


ROGER ABRANTES: HUNDEVERHALTEN VON A-Z. KOSMOS, 2005
„Gefährliche Situationen kosten Energie.“ p.25

CELINA DEL AMO: PROBLEME MIT DEM HUND. VERSTEHEN UND VERMEIDEN. ULMER, 2003
„Ignorieren des Hundes stellt eine ausgesprochen wirkungsvolle Strafe dar, denn nichts schockiert einen Hund mehr als Isolation.“ p.27
„Der entscheidende Punkt bei der schmerzinduzierten Aggression ist nicht, ob der Hund aggressiv reagiert, sondern ob er eine intakte Beisshemmung hat.“ p.91

TINEKE ANTONISSE-ZIJDA: DIE DREI APPORTE. XANTHOS COMMUNICATIE, 2007
„Ein Hund, der hervorragende Anlagen besitzt, aber nicht gefördert wurde, wird später weniger gute Leistungen zeigen als ein Hund, der nicht entsprechend veranlagt ist, aber durch systematische Übungen gut aufgebaut wurde.“ p.37

THOMAS BAUMANN: ICH LAUF´ SCHON MAL VOR... BAUMANN-MÜHLE, 2008
„Ein ´freihändiges´Hörzeichen SITZ oder PLATZ mag den Besitzer des Hundes stolz machen, dem Entgegenkommenden jedoch, der möglicherweise Angst vor Hunden hat, kann er damit nichts Positives vermitteln. Hundeängstliche Menschen fühlen sich nur dann sicher, wenn sie nicht auf die mentale ´Leine´, sondern auf die mechanische Absicherung des Hundes vertrauen können.“ p.22
„ Verweigert ein Hund beispielsweise eine Sitz-Position, entsteht kein Schaden, kommt er hingegen auf Zuruf nicht zurück, sondern läuft einfach weiter, können die Folgen durchaus kritische oder gar gefahrbringende Formen annehmen.“ p.117

THOMAS BAUMANN: ... DAMIT WIR UNS VERSTEHEN. BAUMANN-MÜHLE, 2006
„Wohl kaum etwas kann einen Hund mehr irritieren, als heute etwas verboten zu bekommen, was gestern noch erlaubt war.“ p.33
„Menschen, die nicht aus sich herausgehen können, die nicht in der Lage sind, ausreichende und überzeugend wirkende Spiel- und Beutereize zu geben, sollten besser zur Motivation auf die Futtervariante zurückgreifen“ p.173-4
„Motivation, Ablenkung, Duldung, Ignoranz sollten für jeden Hundehalter vor irgendwelchen erheblichen Zwangsmassnahmen stehen.“ p.208

THOMAS BAUMANN: WAS HÜNDCHEN NICHT LERNT ... BAUMANN-MÜHLE, 2006
„Ein auf Rufen zum Hundebesitzer zurückkommender Welpe oder Junghund zeigt ein erwünschtes Verhalten und muss deshalb gelobt und nicht zum Sitzen verdonnert werden.“ p.105

DINA BERLOWITZ & HEINZ WEIDT: DAS WESEN DES HUNDES. NATUR BUCH, 1998
„Bindung macht frei und ein sicheres Wesen“ p.102

GÜNTHER BLOCH: DER WOLF IM HUNDEPELZ. KOSMOS, 2004
„Es entspricht der Natur des Hundes, konsequent zu handeln.“ p.104
„Anstatt nach Ausreden zu suchen, warum ein Hund beisst, sollten wir eine sachliche Analyse durchführen und machmal auch schlussfolgern, dass ein ganz bestimmtes Hundeindividuum für unsere Gesellschaft einfach nicht tragbar ist.“ p.116
„Ein beschädigender Zubiss wird oft in Verbindung mit Schüttelbewegungen gezeigt und ist als ausgesprochen gefährlich und unberechenbar einzustufen. Hunden, die im Umgang mit Artgenossen über keinerlei Beisshemmung verfügen, ist ein Freilauf ohne Leine, insbesondere in Stadtparks oder Gebieten mit Präsens von anderen Hunden, strikt zu verwehren.“ p.96

ANKE BOGAERTS: DIE DREI CHARAKTERE; GEFÜHLSHUND, AKTIONSHUND, AUGENHUND. XANTHOS COMMUNICATIE, 2006
„Wenn etwas nicht klappt muss man aufhören, denn die Wiederholung von etwas, das nicht klappt, führt zu Frustration. Es ist wichtiger, herauszufingen, warum es nicht funktioniert hat.“ p.109

PATRICIA B. MC CONNELL: DAS ANDERE ENDE DER LEINE. KYNOS, 2002
„Warum machen Sie sich nicht das Leben leichter und bringen Ihrem Hund bei, was richtig ist, anstatt ständig zu immer neuen falschen Sachen nein zu sagen?!“ p.198-9

JOEL DEHASSE: DER AGGRESSIVE HUND. EDITION RATGEBER, 2002
„In Abwesenheit von Autorität gegenüber dem Hund... schätze ich, dass ein Mensch physische Schwierigkeiten haben wird, eine ernste Aggressivität eines Hundes, der mehr als ein fünftel bis ein Viertel seiner eigenen Körpermasse wiegt, zu beherrschen.“ p.41

JOEL DEHASSE: MEIN JUNGER HUND HAT PROBLEME. EDITION RATGEBER, 2000
„Erwachsene können mit einem Hund mit 10 kg leben – überleben –, aber Kinder sind in Gefahr. Für invalide Personen oder Kinder unter fünf Jahren, muss man das Risiko der Gefährlichkeit verdoppeln und ein Gewichtsverhältnis von 1 zu 8 bis 10 in Betracht ziehen.“ p. 61

JEAN DONALDSON: HUNDE SIND ANDERS. KOSMOS, 2000
„Offensichtlich besteht die mentale Hürde von Menschen darin, zu akzeptieren, dass der Hund entscheidet, was ihm Angst einflösst oder bedrohlich erscheint.“ p.77
„Hunde sind nicht mit einem weichen Fang geboren, aber in der Lage, die Fähigkeit des weichen Beissens zu entwickeln, soweit die Bedingungen hierfür stimmen. Und die Bedingungen stimmen bei reichlich Rückmeldung über die Beissstärke.“ p.87

DORIT URD FEDERSEN-PETERSEN: HUNDE UND IHRE MENSCHEN. KOSMOS, 2001
„Alle Ausdrucksstudien (sc. von Hunden) wurden Hundebesitzern und Studenten vorgelegt – und in über 60% der Fälle falsch decodiert.“ p.55
„P.R.A. Moxon ... (Versuche stets wie ein Hund zu denken, seinen Standpunkt zu verstehen, und sollte etwas schiefgehen, so überlege einmal genau, ob es nicht vielmehr dein eigener Fehler war als der des Hundes – denn in 99 von 100 Fällen wird genau dieses der Fall sein!“ p.59

DORIT URD FEDERSEN-PETERSEN: HUNDEPSYCHOLOGIE. KOSMOS, 2005
„Ebensowenig wie den Hund gibt es das Hundeverhalten.“ p.455
„Spielerische Aggressivität muss vom Menschen von Anbeginn der Beziehung genau beobachtet und da abgebrochen werden ... , wo es stört, so nicht gewünscht und gefördert werden soll. Auf diese Weise beginnt die Einweisung des Junghundes in die soziale Gruppe Familie. Hunde benötigen die Sicherheit einer bestimmten Rolle, die ihnen bestimmte Freiräume ermöglicht – und Grenzen setzt.“ p.439
„Eine Zurechtweisung durch Nackenfellschütteln ist ein tradiertes Märchen. Nackenfellschütteln stammt aus dem Funktionskreis des Beutefangverhaltens.“ p.232f
„Das Anspringen des Menschen zur Begrüssung, das Um-den-Menschen-Herumhopsen, die ständigen Versuche, die Hand oder, wenn möglich, das Gesicht und hier am besten gezielt die Mundwinkel des Menschen zu lecken – alle diese Ausdrucksstrukturen freundlicher Annäherung, die häufig aufdringlich erscheinen, gehören zum Ausdrucksbild der aktiven Unterwerfung.“ p.120
„Dominanz bezeichnet zunächst einmal eine Eigenschaft von Beziehungen und nicht von Individuen. Den dominanten Hund kenne ich nicht. Zu jeder Interaktion gehören mindestens zwei Tiere – und das Verhalten eines Hundes kann sehr differieren, abhängig von seinem Gegenüber.“ p.302

GUDRUN FELTMANN-V.SCHROEDER: DIE KUNST, MIT DEM HUND ZU REDEN. KOSMOS
„Ein Hund wird nie verstehen, warum er ständig stranguliert wird.“ p.24

ROGER FORRER: DER HUNDEBISS IM STRAFRECHT. DIPLOMARBEIT, 2007 vel 2008
„Bei Hunden, welche jedoch bereits einmal einen Menschen oder ein Tier gebissen haben, ist die Beisshemmung bei den nachfolgenden Bissen jedes Mal tiefer, was bewirkt, dass der Biss jedes Mal stärker wiird, und der Hund den Fang bei jedem Biss länger zuhält oder nach dem Loslassen ungehemmter und öfter zubeisst. Daraus abzulesen ist die Tatsache, dass Hunde mit Beisserfahrung grössere Verletzungen zuführen, als solche, die zum ersten Mals beissen. Die Sorgfaltspflicht des Führers bei Tieren mit Vorfällen muss daher viel höher sein, als bei Tieren, welche noch nie jemanden gebissen haben. “ p.5

A. F. GOETSCHEL, D. HITZ, C. NAEF: UNSER HUND. BEOBACHTER, 2001
„Grundsätzlich darf eine einzelne Geste nie separat gedeutet werden; es ist immer der Gesamtausdruck, also Körperhaltung, Mimik und Geste, der die jeweilige Stimmung des Tieres verrät.“ p.15

BENJAMIN L. HART, LYNETTE A. HART: THE PERFECT PUPPY. UNIVERSITY OF CALIFORNIA, 1988
„The problem is that no one person can be the sole authority on all breeds.“ p.3
„The vague descriptions such as ´good natured´ ... ´not quarrelsome´, ´dignified´, and ´wonderful companion´ that are found in most books on dog breeds are not very useful when you want specific information like a dog´s tendency to be drawn into fights with other dogs or to snap at children when provoked.“ p.29
„The Labrador Retriever is the prototypical family-type breed with moderately low reactivity and aggression but a high ranking on obedience training.“ p.124

RENATE JONES: AGGRESSIONSVERHALTEN BEI HUNDEN. KOSMOS, 2003
„Aufreiten ist in vielen Fällen nicht sexuell motiviert, sondern eine Machtdemonstration.“ p.73
„Noch etwas ist nicht allgemein bekannt: es gibt im Bereich der Halsschlagader ein Meldesystem, das dem Gehirn Informationen über den Blutdruck liefert. Hochdruck verstärkt automatisch aggressives Verhalten. Wenn das Halsband sich eng an den Hals legt, steigt natürlich in diesem Bereich der Blutdruck und damit die Tendenz zur Aggression.“ p 110

RENATE JONES: AGGRESSIVER HUND - WAS TUN?. KOSMOS, 2005
„Gerade im Bereich von unerwünschtem aggressivem Verhalten hat die Belohnung durch Fressen einen grossen Vorteil: Essen bewirkt eine grundsätzliche Umstimmung. Essen beruhigt.“ p.32
„Eine zu aussergewöhnliche, zu hochwertige Belohnung kann so grosse Begeisterung auslösen, dass der Hund vor lauter Erregung nicht mehr lernen kann.“ p.75

FRANK LAUSBERG: ERSTE HILFE FÜR HUNDE. KOSMOS, 2003
„Das ABC der Reanimation... A = Atemwege freihalten...“ p.20

EKARD LIND: MENSCH-HUND-HARMONIE. KOSMOS, 2003
„Vom Wolf stammen sie alle ab. Und doch ist jeder Hund, egal welcher Rasse, zu aller erst ein Individuum.“ p.48

EKARD LIND: RICHTIG SPIELEN MIT HUNDEN. KOSMOS, 2004
„Spiel ist mehr als eine reizende Nebensache, es ist existenziell notwendig.“ p.13
„Im Spiel kann alles, was später im „Ernstfall“ gebraucht wird, ohne Gefahr erprobt werden.“ p17

KONRAD LORENZ: SO KAM DER MENSCH AUF DEN HUND . DTV, 1965
„Bei allen Dressuren, die eine aktive Mitarbeit des Hundes verlangen, vergesse man nie, dass auch der bravste Hund kein ‚Pflichtgefühl‘ hat und nur mittut, solange es ihm Freude macht. Dementsprechend ist hier jede Strafe unangebracht und wirkungslos.“ p.29

MILOS MIODRAGOVIC: HUNDEAUSBILDUNG. MÜLLER RÜSCHLIKON, 2005
„Gute Übungsleiter sind wichtig, kritisch beobachtende Gruppen aber viel wichtiger. Wo diskutiert wird und jeder seine Meinung vorbringen darf, da sind sie richtig!“ p.21

MANUELA NASSEK: HUNDETRAINING MIT SPASS. CADMOS, 2000
„Es sieht sehr nett aus, wenn sich ein Hund auf Kommando verbeugt ...“ p.55

MARTINA NAGEL, CLARISSA V. REINHARDT: STRESS BEI HUNDEN. ANIMAL LEARN, 2003
„Da bei Stress der Muskeltonus ansteigt, versucht der Körper durch das Zittern, die angespannten Muskeln durch Bewegung zu lockern, damit es nicht zum Krampf kommt.“ p.36

IMKE NIEWÖHNER: HUNDE, DIE BELLEN, BEISSEN NICHT? KYNOS, 2006
„Leider spielt die Rangordnung zwischen Mensch und Hund noch immer eine grosse Rolle in den Köpfen der Hundehalter und auch vieler Ausbilder... Selbst wenn ein Hund dumm wäre, zu übersehen, dass wir kein Hund sind, muss er sich fragen, welch schlechte Rudelführer wir doch sind: Wir markieren weder mit Urin unser Revier, noch interessieren wir uns für Nachbars heisse Hündin. “ p.37

URS OCHSENBEIN: DIE HUNDEAUSBILDUNG NACH URS OCHSENBEIN. MÜLLER, 2004
„Ständiges Rufen wirkt auf den Hund wie eine Glocke, deren Gebimmel ihm bestätigt, dass der Besitzer in der Nähe ist. Wozu also herbeikommen?“ p.79

FRAUKE OHL: KÖRPERSPRACHE DES HUNDES. ULMER, 1999
„Das Kupieren der Ohren oder auch der Rute ist nicht nur extrem schmerzhaft für den Hund, es schränkt auch seine Ausdrucksmöglichkeiten drastisch ein!“ p.19

VERENA OMMERLI: LABRADOR – DER JAGDGEBRAUCHSHUND.
IN: LABRADOR RETRIEVER. Das grosse Rassenbuch. MÜLLER, 2004, von Rosemarie Wild
„Von 1909 bis 2003 sind die Gewinner Retriever Championship, von sieben Ausnahmen abgesehen, alles Labrador Retriever. 1912 gewann ein Flatcoated: FTCh. Meeru; 1921 ein Interbred: FTCh. Flashy; 1922 ein Interbred: FTCh. Dazzle; 1937 ein Golden: FTCh. Haulstone Larry; 1952 ein Golden: FTCh. Treunair Cala; 1954 ein Golden: FTCh. Mazurka of Wynford; 1982 <wohl ein Golden>: FTCh. Little Marston Chorus of Holway .“ p.139

VERENA OMMERLI: DUMMY-ARBEIT MIT RETRIEVERN. GRUNDKURS. MÜLLER, 2007
„Für meine Retriever, von denen ich seit Jahren lerne, weil sie mir die Ausbildungsfehler so deutlich aufzeigen, mir diese Fehler aber immer wieder verzeihen.“ p.7
„Vertrauen ist das Zauberwort der Ausbildung.“ p.43
„Dummy-Arbeit ist ein Balanceakt zwischen erwünschter und übermässiger Spannung.“ p.107

MARTIN PIETRALLA: CLICKERTRAINING FÜR HUNDE. KOSMOS, 2003
„Wenn Sie das unmögliche Verhalten Ihres Hundes ändern wollen, müssen Sie zunächst das Ihrige ändern. Am wirksamsten erweist sich Passivität. Verweigern Sie alle Signale. Löschung erfordert dann nur eines von Ihnen: wirkliche Konsequenz ohne Ausnahme. Selbstkontrolle – von Ihnen, nicht von Ihrem Hund.“ p.37
„Schnüffeln am Boden ist selbstbestärkendes Verhalten. Sie müssen es unterbinden.“ p.52
„Sobald die Dämmerung einsetzt, werden Hunde wachsam. Vor dem Erwachsenwerden können sie regelrecht Gespenster sehen.“ p.55
„Lassen Sie Bongo unbeachtet, weil Sie sich angeregt unterhalten, wird er sich verselbständigen. Sie zeigen ihm ja, dass Sie an einer Kooperation zur Zeit nicht interessiert sind.“ p.71
„Ihre ärgerlichen Kommentare und Wiederholungen des Kommandos führen zur Gewöhnung.“ p.104

MARTIN PIETRALLA & BARBARA SCHÖNING: CLICKERTRAINING FÜR WELPEN. KOSMOS, 2002
„Sie können Verhalten unterdrücken, aber nicht die Motivation dazu.“ p.101
„Ihr Hund ist nicht das Wichtigste im Leben. Aber in der Welpenzeit ist er Nummer eins.“ p.118

MARTIN PIETRALLA: CLICKERTRAINING FÜR UNTERWEGS. KOSMOS, 2004
„Das Ende ist der Anfang“ p.14

KAREN PRYOR: POSITIV BESTÄRKEN – SANFT ERZIEHEN. KOSMOS, 2006
„Eine positive Bestärkung ist all das, was in Verbindung mit einer Handlung dazu beiträgt, die Wahrscheinlichkeit zu erhöhen, dass eine solche Handlung wiederholt wird.“ p.16

KAREN PRYOR: CLICKER. POSITIVES LERNEN FÜR HUNDE. KYNOS, 2002
„Anstatt immer nur zu gucken, was der Hund falsch macht, gucken sie auf einmal, was er richtig macht und was sie clicken können. Der Click belohnt nicht nur den Hund, er ändert auch die Einstellung des Besitzers.“ p.99

HANS RÄBER: ENZYKLOPÄDIE DER RASSEHUNDE. KOSMOS, 1993
„Es treten Erbdefekte auf, die mittel- oder unmittelbar mit einem falsch verstandenen Schönheitsbegriff verbunden sind.“ p.15

HANS RÄBER: BREVIER NEUZEITLICHER HUNDEZUCHT. HAUPT, 1995
„Die Unterschiede sind <zuweilen> so gering und die Übergänge von der einen Rasse zur anderen so fliessend, dass oft nur der Stammbaum darüber Auskunft gibt, welcher Rasse nnun ein bestimmte Hund angehört.“ p.53
„Im Jahre 1908 wurde dem Richter Professor A. Heim an der Ausstellung in Langenthal ein kurzhaariger Berner Sennenhund vorgeführt. Heim erklärte, das sei ein Vertreter der alten Metzgerhunde und gab ihm spontan den Namen Grosser Schweizer Sennenhund und hat damit eine neue Rasse kreiert.“ p.55

PAMELA J. REID: EXCEL-ERATED LEARNING. JAMES & KENNETH, 1996
„When your dog performs a behavior you like, mark it with anything – jump up and down, throw sand around, do anything! You won´t habe missed a valuable teaching opportunity.“ p.55

TURID RUGAAS: DIE BESCHWICHTIGUNGSSIGNALE DER HUNDE. ANIMALLEARN, 2001
„Die Art und Weise, wie ein Kind mit einem Hund spielt, ist für diesen nicht immer angenehm. Deshalb sollte IMMER ein Erwachsener in der Nähe sein, um die Situation im Auge zu behalten.“ p.32

TURID RUGAAS: DAS BELLVERHALTEN DER HUNDE. ANIMALLEARN, 2007
„Niemand käme auf die Idee, Katzen das Miauen oder Pferden das Wiehern verbieten und abtrainieren zu wollen – aber es gibt viele Menschen, die glauben, ein Hund dürfe nicht bellen oder knurren.“ p.9-10
„Sie können von einem aufgeregten Hund keine Ruhe erzwingen. Auf Grund der hohen Stresshormonkonzentration in seinem Blut und dem daraus resultierenden erhöhten Muskeltonus kann er gar nicht anders als sich zu bewegen.“ p.28

HEIDI ROGNER: HUNDEKINDER. FALKEN, 2001
„So sind die Ansprüche eines Zwergpudels an seinen Halter sicher nicht mit denen eines Deutschen Schäferhundes zu vergleichen.“ p.10

BARBARA SCHÖNING: HUNDEVERHALTEN. KOSMOS, 2001
„Der Nobelpreisträger Tinbergen sagte, dass Verhalten zu 100% angeboren und zu 100% erlernt ist.“ p.12

BARBARA SCHÖNING, NADJA STEFFEN, KERSTIN RÖHRS: HILFE, MEIN HUND JAGT. KOSMOS, 2007
„Ein besonderes Charakteristikum von Jagdverhalten ist die Tatsache, dass das Verhalten beziehungsweise Elemente aus diesem Bereich selbstbelohnend sind. Das heisst, dass ein Hund sich beim Verfolgen einer Fährte schon durch das blosse Ausführen dieser Tätigkeit belohnt fühlt – selbst wenn für den Hund am Ende einer Jagd kein Jagderfolg steht.“ p.9

BARBARA SCHÖNING, NADJA STEFFEN, KERSTIN RÖHRS:: HUNDESPRACHE. KOSMOS, 2004
„Jemanden, der also im Training nicht so reagiert, wie man es erwartet, dann sofort und gleich als dumm und ohne alles Lernvermögen oder als renitent zu bezeichnen, macht keinen Sinn, solange man nichts darüber weiss, welche Probleme vorliegen könnten. Und nebenbei bemerkt ist es sowieso immer die unsinnigste und am wenigsten nützliche Sache der Welt, einen Kommunikationspartner als »dumm« zu bezeichnen.“ p.15

DOROTHEE SCHNEIDER UND ARMIN HÖLZLE: FÄHRTENTRAINING FÜR HUNDE. KOSMOS, 2005
„Sowohl in der Anfangsphase als auch beim Fortgeschrittenen-Training sollen nicht zwei Übungsdetail gleichzeitig gesteigert werden. Machen Sie den Hund beispielsweise gerade mit älteren Fährtenspuren bekannt, dann erhöhen Sie in dieser Trainingsfährte nicht auch noch die Fährtenlänge. Trainieren Sie gerade die Suchkondition, also Ausdauer und Durchstehvermögen des Hundes, dann gehen Sie nicht gleichzeitig in schwieriges Gelände und so weiter.“ p.69

MORGAN SPECTOR: CLICKER TRAINING FOR OBEDIENCE. SUNSHINE BOOKS, INC., 1999
„The dog is never wrong. Whatever the dog does is the product of your training.“ p.239

PEGGY TILLMAN: CLICKING WITH YOUR DOG. SUNSHINE BOOKS, INC., 2000
„Your dog is not ignoring you when he will not look at you. Dogs dont naturally look people in the eye. They must learn that looking at our eyes is okay.“ p.177

VIVIANE THEBY: SCHNÜFFELSTUNDE. KYNOS, 2003
„In den meisten Fällen scheitert es nur an der Kommunikation. Ist sich der Mensch darüber jedoch im Klaren und baut die Übungen für den Hund verständlich auf, indem er eben auch auf seine Reaktionen eingeht, und verfügt er über ein umfangreiches Wissen über das normale Verhalten und das Lernverhalten der Hunde, können beide als Team wirklich oft Erstaunliches leisten.“ p.177

HELLMUTH WACHTEL: DAS BUCH VOM HUND. CADMOS, 2002
„Wer domestizierte wen?“ p.30
„Da sich das Immunsystem im Körpergeruch sozusagen selbst deklariert, ermöglicht es so diese notwendige Damenwahl.“ p.309

RICHARD A. WOLTERS: NEUE WEGE DER HUNDEAUSBILDUNG. KYNOS, 1993
„Die Grundlage der Hundeerziehung lautet, den Hund das Lernen zu lehren?“ p.36

NORMA ZVOLSKY: DIE KOSMOS-RETRIEVERSCHULE. KOSMOS, 2002
„Lassen Sie Ihren Welpen niemals an der Leine mit anderen Hunden spielen. Die Verletzungsgefahr ist einfach zu gross und ausserdem verhält sich der Welpe, mit Ihnen als Verstärkung im Rücken, nicht frei und ungezwungen gegenüber seinen Artgenossen.
Lassen Sie ihn nur mit anderen Hunden spielen, wenn er frei laufen kann, nehmen Sie ihm dazu auch das Halsband ab (Verletzungsgefahr). Es ist für seine artgerechte Entwicklung mit Sicherheit besser. Nur im freien Spiel kann er das richtige Sozialverhalten gegenüber anderen Hunden lernen.“ p.104


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